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Für den Inhalt der Seite verantwortlich:

BBS-Enöckl
Beton-Bohr und Schneidearbeiten Enöckl
Rudolf Enöckl
Mitteregg 1
A-4421 Aschach/Steyr

bbs-enoeckl@gmx.at

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Baustelleneinrichtung:

Beinhaltet das Einrichten von Räumen der Baustelle, Auf- und Abbau der Geräte inkl. An- und Abfahrt bis 30 km (einfach) ab Aschach/Steyr (Preise siehe Liste der jeweiligen Arbeitsart). Bei verschiedenen Arbeitsarten wird nur die jeweils aufwendigste Baustelleneinrichtung verrechnet.

Bei mehrtägigen durchlaufenden Arbeiten wird die jeweilige Baustelleneinrichtung nur 1x berechnet. Bei Unterbrechungen, die der Auftraggeber zu verantworten hat, erfolgt bei Wiederaufnahme der Arbeit eine Neuverrechnung.

Der Auftragnehmer geht davon aus, dass die Arbeitsgeräte ohne große Probleme zur Arbeitsstelle an-, sowie abtransportiert werden können (ebenerdig). Transporte über mehrere Geschoße oder größere Entfernungen übernimmt der Auftraggeber (Personal, Lift, Kran,…). Bei Ausführung durch den Auftragnehmer erfolgt die Abrechnung nach Regie.

An- und Abfahrt:

Bis 30 km (einfache Strecke) ab Aschach/Steyr erfolgt keine Verrechnung. Bei Entfernungen über 30 km erfolgt ein Zuschlag von 1,50 €/km (Die Fahrzeit ist hierbei abgegolten).

Regiearbeiten:

Als Regiearbeiten gelten insbesondere Wartezeiten, Einmess-, Reinigungs- und Gerüstbauarbeiten, Schuttbeseitigung, Stemmarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, Spritzschutzwände und dergleichen. Falls der Beton nicht bohr- und sägbar ist (porös, schlecht verdichtet, Hohlkammern, freiliegender Stahl) erfolgt die Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand (Verschleiß und Regie).

Gerüst:

Bei einer Arbeitshöhe von über 2 m ist vom Auftraggeber ein Gerüst bereitzustellen. Bei Bereitstellung durch den Auftragnehmer erfolgt die Abrechnung nach gesonderter Vereinbarung.

Absaugen des Spülwassers:

Für die Eingrenzung des für alle Bohr- und Sägearbeiten erforderlichen Kühlwassers hat voll verantwortlich der Auftraggeber zu sorgen. Der Auftragnehmer übernimmt in keinem Fall eine Haftung für eventuell entstehende Wasserschäden.

Auszuführende Spritzschutzmaßnahmen werden nur auf gesonderte Anweisung nach Aufwand in Regie ausgeführt.

Bei Bohr- sowie Sägearbeiten kann das Kühlwasser mittels Wassersauger vom Auftragnehmer vom Boden abgesaugt werden. Diese Arbeit wird gesondert verrechnet. In maximal 30 m Entfernung muss ein Gully, Behälter oder dgl. zur Verfügung stehen, in den das Kühlwasser abgepumpt werden kann.

Ein restloses und vollständiges Absaugen des Kühlwassers ist nicht möglich. In Sonderfällen ist eine zusätzliche Arbeitskraft erforderlich. Diese ist seitens des Auftraggebers zu stellen. Bei Stellung durch den Auftragnehmer wird sie in Regie abgerechnet.

Verschmutzungen, die durch das Abfließen von Kühlwasser und Bohrschlamm verursacht werden, werden vom Auftragnehmer nicht beseitigt. Die Beseitigung erfolgt durch den Auftraggeber.

Wartezeiten:

Wartezeiten, die nicht durch den Auftragnehmer verursacht wurden, werden in Regie abgerechnet.

Stahlzuschlag:

Bei Stahlbeton sind Querschnitte bis 2,01 cm² (Ø 16 mm) im Grundpreis enthalten. Für Querschnitte über 2,01 cm² (Ø 16 mm) oder Längsschnitte (Eisenanschnitte) (<2,01 cm²) werden € 2,00 / cm² Schnittfläche berechnet. Dies gilt ebenfalls für Schnitte in Massiv- oder Profilstahl. Sondermaterialien wie Holz, Gummi etc. werden mit dem Stahlzuschlag abgerechnet.

Dübel und Befestigungsbohrungen:

Für die Befestigung der Kernbohrmaschinen und Wandsägen sind Bohrungen für die Dübelbefestigungen erforderlich. Diese werden nicht verrechnet. Sie werden nicht mehr beseitigt (geschlossen). Das evtl. Schließen derselben erfolgt nach Aufwand in Regie. Bei Verwendung einer Vakuumplatte haftet der Auftragnehmer nicht für sich ablösende Beläge.

Schuttbeseitigung:

Die Schuttbeseitigung erfolgt generell durch den Auftraggeber. Ein evtl. Transport von der Baustelle, zu einem vom Auftraggeber bestimmten Platz (Container) wird nach Aufwand in Regie ausgeführt.

Evtl. Kosten für Abtransport oder Schuttcontainer werden gesondert in Rechnung gestellt. Das Zerkleinern von Betonteilen, um einen wirtschaftlichen Transport zu ermöglichen erfolgt gem. Preisliste „Sägen“. Hierbei muss ein gesonderter Auftrag vorliegen.

Abrechnungsgrundlage für Sägearbeiten:

Überschnitte werden je zur Hälfte zur Schnittlänge addiert. Schnitttiefe Mindestabrechnung: Wandsäge 10 cm, Fugenschneider 5 cm. Bei Ausführung von Eckbohrung (zur Vermeidung von Überschnitten) gilt als Schnittlänge das Maß von Eckpunkt zu Eckpunkt. Die Eckbohrung wird gesondert verrechnet gem. Preisliste „Kernbohrungen“. Bei Sandwichbauteilen wird die Dämmung nicht abgezogen. (Grund: Mehrverschleiß mangels Kühlwasser).

Lage der Bohrpunkte und Sägeschnitte:

Der Auftragnehmer führt die Arbeiten nur nach den Angaben des Auftragsgebers durch. Die Bohrpunkte und Sägeschnitte sind darüber hinaus vom Auftraggeber genau einzumessen und beidseitig anzuzeichnen. (Bei Deckendurchbrüchen unten und oben).

Die angerissenen Bohrpunkte und Sägeschnitte müssen vom Auftraggeber ohne gesonderte Anweisung überprüft werden, und es muss sichergestellt werden, dass keine Strom- und Wasserleitungen, usw. durch die Bohr- und Schneidearbeiten beschädigt werden können. Im Falle der Nichtüberprüfung trägt der Auftraggeber die alleinige Haftung für Schäden.

Wasser und Energie:

Der Auftraggeber hat Wasser und Strom in maximal 50 m Entfernung von der Arbeitsstelle kostenlos zur Verfügung zu stellen, wobei besonders zu gewährleisten ist:

Wasserdruck: 4 bar an der Arbeitsstelle (bei Frost erfolgt das Auftauen des Wassers in Regie)

  • Elektrische Energie: Bohrarbeiten: Ø 50 mm bis Ø 300 mm 380V 16A
  • Bohrarbeiten: Ø 300 mm bis Ø 700 mm 380V 32A
  • Wandsäge: bis 50 cm Wandstärke 380V 32A
  • Wandsäge: ab 50 cm Wandstärke 380V 63A

Ist kein entsprechender Stromanschluss vorhanden, muss der Auftragsgeber dafür sorgen, dass er bei Arbeitsbeginn bereitsteht (Notstromaggregat).

Brechen des Bohrkerne:

Das Brechen der Bohrkerne (bis Ø250 mm) ist im Bohrpreis enthalten. Ab Ø300 mm erfolgt es nach Aufwand in Regie. Falls das Brechen bis Ø250 mm nicht möglich ist (Bewährung im Kern) wird es nach Aufwand in Regie ausgestemmt.

Sicherheitsmaßnahmen:

Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen (wie Abstützungen von Bauteilen und durchfallenden Bohrkernen) haben seitens des Auftraggebers zu erfolgen oder durch den Auftragnehmer nach Aufwand in Regie – der Auftrag hierzu hat schriftlich zu erfolgen.

Eventuell notwendige statische Nachweise hat der Auftraggeber zu besorgen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für fehlende oder falsche statische Nachweise.

Überkopfbohrungen vertikal:

Bei Bohrungen vertikal sind gesonderte Sicherungsmaßnahmen notwendig, diese werden nach Aufwand in Regie verrechnet.

Arbeitsstelle:

Alle Angebote und Preise basieren darauf, dass der Auftragnehmer freie Zufahrt unmittelbar zur Arbeitsstelle hat. Die Arbeitsstelle selbst ist vom Auftraggeber frei zugänglich zu machen. Der Auftraggeber trägt Sorge dafür, dass die Baustelle zur Sicherung der Geräte und Einrichtungen des Auftragnehmers unter Verschluss gehalten wird.

Abnahme:

Die Abnahme erfolgt durch Unterzeichnung der vorgelegten Arbeitsbestätigung. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass die erbrachten Leistungen sofort nach Beendigung der Arbeiten abgenommen werden. Die unterschriebenen Arbeitsbestätigungen gilt als Abnahmeprotokoll. Andernfalls gilt die Abnahme der Leistungen als erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von einem Tag wesentliche Mängel geltend macht.

Haftung:

Der Auftragnehmer haftet nur für grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Eine Haftung für Schäden durch Wasser (Spül- und Kühlwasser) ist generell ausgeschlossen. Dies auch dann, wenn das Absaugen oder die Beseitigung des Wassers mit angeboten wurde. Eine weitergehende Haftung insbesondere der Ersatz von Folgeschäden ist ausgeschlossen!

Der Auftraggeber trägt die Haftung für alle Schäden und Folgeschäden, die sich aus der Lage der Bohrpunkte und Sägeschnitte, sowie fehlendem oder mangelhaftem Einmessen ergeben. (z.B. in Decken und Wänden vorhandene Leitungen,…)

Dies gilt auch für den Fall, dass die Bohrpunkte und Sägeschnitte vom Auftragnehmer eingemessen wurden. Der Auftraggeber übernimmt in diese Falle die Garantie für die Richtigkeit der von ihm für das Einmessen gegebenen Informationen.

Höhere Gewalt, evtl. Schäden an Maschinen und Ausrüstungen sowie sonstige, außergewöhnliche betriebliche Vorkommnisse berechtigen den Auftragnehmer zur zeitweiligen Unterbrechungen des Auftrages ohne Regressansprüche des Auftraggebers. Dies gilt auch für zugesagte Termine.

Termine:

Bei Terminüberschreitungen, gleich aus welchem Grund, sind Schadenersatzansprüche beiderseits ausgeschlossen.

Zahlungen:

Die aufgrund der Arbeitsbestätigungen erstellten Rechnungen werden innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug gelten 14% Verzugszinsen als vereinbart.

Gerichtstand:

Gerichtstand ist Steyr

Preisliste folgt!

  • Beton-Bohr und Schneidearbeiten Rudolf Enöckl

    ☎ 0650/66 667 56

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